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Prognosebegutachtung als Einzelfallbetrachtung

  • Im Zentrum der kriminalprognostischen Begutachtung steht der individuelle Beurteilungsfall. Aus straf- und verfassungsrechtlichen Grundprinzipien wird das Erfordernis einer Berücksichtigung individueller Besonderheiten hergeleitet. Herausgearbeitet wird, dass zur Herstellung des gebotenen Einzelfallbezugs kontext- und veränderungsintensive Methoden einzusetzen sind. Insbesondere hängt die - jeweils gesondert zu prüfende - Kriminorelevanz festgestellter Einzelumstände vom Lebenskontext ab. Deshalb müssen auch prognostische Einschätzungen selbst die dafür maßgeblichen Kontextvariablen benennen, wobei diese Variablen unter Umständen von der Prognosebeurteilung selbst mitbestimmt werden.

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Metadaten
Author:Hauke BrettelGND, Martin RettenbergerORCiDGND, Wolfgang RetzORCiDGND
Parent Title (German):Recht und Psychiatrie
Publisher:Psychiatrie Verlag
Place of publication:Köln
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2018
Release Date:2022/08/04
Tag:Forensische Begutachtung
GND Keyword:Kriminalprognose; Individuum; Methode
Volume:36.2018
Issue:3
First Page:154
Last Page:157
Institutions:Kriminologische Zentralstelle (KrimZ)
DDC classes:300 Sozialwissenschaften / 360 Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen / 364 Kriminologie
KrimZ Classification:Forensische Psychologie, Psychiatrie. Kriminalprognose
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt