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Methodologischer Anspruch und qualitative Wirklichkeit : Die Bedeutung wissenschaftlicher Diskurse für die Qualitätssicherung forensischer Praxis

  • Untersucht wird, ob aus methodologischer Sicht in den forensischen Wissenschaften eine Fortführung der Diskussion um Mindestanforderungen für Prognosegutachten angezeigt ist oder die aktuell vorliegenden Maßnahmen zur Qualitätssicherung als (immer noch) ausreichend eingestuft werden können. Dafür wird zunächst auf den Begriff der wissenschaftlichen Methode und dessen Umsetzung in der forensischen Praxis eingegangen. Anschließend werden (inter-)nationale Methodendiskurse beispielhaft dargestellt, die verdeutlichen, wie dynamisch die Methodenentwicklung im Bereich kriminalprognostischen Wissens seit geraumer Zeit ist. Vor diesem Hintergrund und in Anbetracht berufsethischer Standards wird geschlussfolgert, dass eine Überarbeitung der Mindestanforderungen angezeigt ist. Nach hier vertretener Meinung sollte im Zuge dieses Prozesses eine grundsätzliche Diskussion über Qualitätsstandards bei Prognosegutachten geführt werden.

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Metadaten
Author:Martin RettenbergerORCiDGND, Hauke BrettelGND, Wolfgang RetzORCiDGND, Reinhard EherORCiDGND
Parent Title (German):Recht und Psychiatrie
Publisher:Psychiatrie Verlag
Place of publication:Köln
Document Type:Article
Language:German
Year of first Publication:2018
Release Date:2022/08/04
Tag:Forensische Begutachtung; Mindestanforderung
GND Keyword:Methode; Qualitätssicherung; Kriminalprognose
Volume:36.2018
Issue:3
First Page:150
Last Page:153
Institutions:Kriminologische Zentralstelle (KrimZ)
DDC classes:300 Sozialwissenschaften / 360 Soziale Probleme, Sozialdienste, Versicherungen / 364 Kriminologie
KrimZ Classification:Forensische Psychologie, Psychiatrie. Kriminalprognose
Licence (German):License LogoUrheberrechtlich geschützt